Trekking in Nepal
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Kailash: heligster Berg der Welt Kora ueber den Doelma La,5660 m Abenteuerliche Fahrt nach Lhasa

 
Der 6714 m hohe Kailash ist Zenturm eines gigantischen Naturmandalas. Durch das Herz des erhabenen Scheejeuwels verlaeuft nach Ueberzeugung der Buddisten die Weltenachse. Jeder Meter der Parikrama, von den froemmsten Glaeubigen mit unzaehiligen Niederwerfungen absolviert, ist ein mysthischer, legendaerer und helibringender Ort.
 

1. Tag: Abflug nach Nepal, das maerchenhafte Hindukoenigreich im Himalaya, mit einer Linienmaschine der Qatar Airways von Frankfurt aus.

2. Tag: Ankunft in Kathmandu, 1300m, und Fahrt zum Hotel. Uebernachtung im Hotel.

3. Tag: Stadbesichtigung mit dem Hinduheligtum Pashupatinath, dem buddhistischen Stupa von Bodnath und der Koenigsstadt Patan. Uebernachtung im Hotel.

4. Tag: Flug nach Nepalgunj, 265m, im Tiefland von Nepal, wo Sie ein einfaches Hotel erwartet.

5. Tag: Weiterflug nach Simikot, 2950m. Die nepalischen Begleiter haben schon alles vordereitet und erwarten Sie. Das Gepaeck wird von Traegern uebernommen. Wanderung bis Daharapani, 2330m, wo zum ersten Mal die Zelte aufgestellt werden.

6. Tag: Wanderung ueber Hirsefelder zum Humla Karnali-Fluss und weiter an seinem malerischen Ufer entlang bis Kermi, 2900m. Bad in heissen Quellen.

7. Tag: Zur Bothiasiedlung Yalbang fuehrt ein abenteuerlicher Weg, der in die Felswaende der Karnalischlucht geschlagen ist. Ziegenherden als Salztransproteure sorgen fuer Gegenverkehr. Das staendige Auf und Ab foerdert die Akklimatisation. Im Camp ueber Yalbang, 3100m, erwartet Sie zum Welcome heisser Tee.

8. Tag: Erstes Kloster auf dem Pilgerweg zum Kailash ist Dumkut Gompa auf einer Anhoehe. Sie passieren den Checkpost bei Munchu – der nepalische Begleitoffzier hilft bei den Formalitaeten. Lager auf 2980m.

9. Tag: Durch einen spektakulaeren Canyon und ueber gestaffelte Hoehenzuege erreichen Sie einen Aussichtspunkt, an dem sich die Landschaft zu tibetischer Weite oeffnet. Weissgetuenchte Haeuser ueberragen den Guertel aus gruener Gerste: die Siedlung Yari, wo etwas ausserhalb an munterem Bach kampiert wird, 3620m.

10. Tag: Beim Aufstieg zum Narapass, 4450m, begegnen Ihnen erste Yakkarawanen. Tief unten am schaeumenden Karnalifluss liegt Sera, die filigranen Haeuser wie von Kuenstlerhand in ein gruenes Shangrila gesetzt. Die Nacht verbringen Sin in Hilsa, 3650m.

11. Tag: Mit Sera erreichen Sie Tibet und besteigen die bereitgestellten jeeps, um auf staubiger Piste in zwei Stunden nach Purang hinaufzufahren, 3860m, wo die Grenzformalitaeten abgewickelt werden. Sie steigen im Gaestehaus ab und besichtigen die farbenfrohen Fresken im tausend Jahre alte Kloster Khojar.

12. Tag: Erster Blick auf den Kailash vom Gurlapass, 4590m, ein funkelnder Diamant am Horizont. Wie Zacken einer Krone wirken die eisigen Gipfel des Himalaya. Spaziergang zur Gompa Sinpuling. Wieterfahrt in vier Stunden zum Manasarovarsee, an dessen Ufer die Zelte stehen, 4650m.

13. Tag: Das Koenigreich Guge erreichen Sie nach langer, abenteuerlicher Fahrt (neun Stunden, 183 km) entlang des Sutlej, wie der Karnali, einer der vier am Kailash ihren Ursprung nehmenden Stroeme, im Oberlauf heisst. Der Canyon oeffnet sich bei Zanda. Unterkunft im Gaestehaus fuer zwei Naechte, 3700m.

14. Tag: In Toeling und Tsaparang erleben Sie das alte Tibet. Die Fresken und Buddhastautuen in den Klosterruinen der ehemaligen Haupstaedte zeugen von der Bedeutung Guges, das vor mehr als tausand Jahren seine Bluetezeit erlebte. Frueheste Beispiele tibetischbuddhistisch-tantrischer Kunst!

15. Tag: Ausgangspunkt fuer das Kailashtrekking ist Darchen. Auf der Fahrt dorthin wird tibetische Weite spuerbar: Die Piste ist schlect, der Weg lang (gut zehn Stunden, 248km); es geht ueber einen 5020m hohen Pass. Endlich wird das einfache Gaestehaus erreicht, 4640m wo die Parikrama ihren Anfang nimmt, die fromme Umschreitung des heiligen Berges.

16. Tag: Die Kora beginnt. Das Gepaeck wird auf Yaks verlanden, Sie betreten das Tal des Buddha Amithaba. Die makellose Pyramide des Kailash, 6714m, glueht im fruehen Licht. Eiskalte Luft. Pilger messen den Weg mit Koerperlaengen ab. Fallen, Aufstehen, Fallen – eine unendliche Zahl von Niederwerfungen. Manimauern und Gebetsfahnen. Dann steht das Lager fuer zwei Naechte beim Kloster Dirapuk, 5050m.

17. Tag: Auf der Kailash – Nordseite lassen Sie die Seele nachkommen; Pilger aller Herren Laender verrichten ihre Pujas: Tibeter, Inder, Nepali…Die Pause vor der Passueberschreitung foerdert die Akklimatisation.

18. Tag: Aufbruch zum Doelma La, 5660m, Hoehepunkt der Aeusseren Kora. Jeder Meter des Aufstiegs ist mit Legenden behaftet. Gebetsfahnen und Tschoerten am hoechsten Punkt, dessen Erreichung fuer die Buddhisten ein Moment vollkommenen Gluecks ist. Gemaechlicher Abstieg ins Lhamchutal, wo nahe dem Kloster Zutrulphuk in 4835m Hoehe die Zelte stehen.

19. Tag: Am heiligen Manasarovarsee klingen die Kailashtage aus. Die Wallfahrt um den heiligen Berg der Buddhisten, Hindus, Jain und Boenpa endet bei Darchen, 4640m. Jeeps bringen Sie zum Ufer an einem der hoechsten Suesswasserseen der Welt, 4560m, Ort der Erholung fuer Koerper und Geist. Wer will, unternimmt eine Wanderung zu Chiu Gompa. Zeltlager am See.

20.-23. Tag: Fahrt ueber das Tibetische Hochland, gut 600km entlang dem Tsangpofluss. Faszinierende Etappen ueber mehrere 5000m-Paesse, vorbei an Nomadenzelten und Yakherden. Schwierige Strassenverhaeltnisse, aber phantastische Eindruecke von der Weite des Tibetischen Hochlands. Die taeglichen Fahrzeiten liegen bei 8-10 Stunden, die Himalayaachttausender Annapurna, Manaslu und Shishapangma bilden die eindrucksvolle Kulisse fuer die einsamen Zeltcamps. Schliesslich erreichen Sie Lhatse, 4050m.

24. Tag: Shigatse, 3900m, ist eine der Kornkammern Tibets und wird in knapp vierstuendiger Fahrt (153km) angesteuert. Zwischen der tibetischen Altstadt und dem chinesischen Neubauviertel ragen die Ruinen des Dzong (Festung) auf. Sie besichtigen das 1447 gegruendete Gelugpakloster Tashilunpo (Segensberg), historischer Sitz des Panchen Lama, Heiligtum unter goldenen Daechern. Sven Hedin berichtet 1907 von 3700 Moenchen. Uebernachtung im Hotel.

25. Tag: Naechstes Ziel ist Gyantse, 3800m, der “koenigliche Gipfel”, die drittgroesste Stadt Zentraltibets nach Lhasa und Shigatse. Ein hoher Felsruecken mit der Burgruine teilt die Stadt in zwei Bezirke. Grossartige Kunstwerke im Klosterbezirk Pekor Choede, aus dem sich majestaetisch der 1427 errichtete, weltberuehmte Kumbumchoerten erhebt, der tradtionell im Uhrzeigersinn umrundet wird. Der “Stupa der hunderttausend Bildnisse” begeistert mit gut erhaltenen Malereien. Besichtigung und Uebernachtung im Hotel.

26. Tag: Sie betreten Lhasa, 3680m, goettliche, legendaere, raetselhafte Hauptstadt Tibets. Nach Fahrt durch das fruchtbare Tal des Nyang Chu und ueber eine Reihe bis zu 4895m hoher Paesse taucht wie eine Fatamorgana die geheimnisvolle tibetische Residenz am Horizont auf, die ueber Jahrhunderte his das Traumziel von Abenteuren und Forschern war. Die Haupstadt des tibetischen Reiches, ein “Ort der Goetter” bis heute. Hotel fuer drei Naechte.

27. Tag: Sie entdecken den Potala und nehmen sich viel Zeit fuer den im 17. Jahrhundert erbauten Winterpalast der Dalai Lamas. Goldene Daecher kroenen den Lhasa hoch ueberragenden Bau mit unzaehligen Kapellen, Gemaechern und Versammlungsraeumen. Der Dschokhangtempel im Stadtzenturm ist das bedeutendste Heiligtum Lhasas, ungebrochenes Herz tibetischen Lebens.

28. Tag: Die Kloester Sera und Drepung liegen ausserhalb von Lhasa: Drepung war Zentrum des Gelugpaordens und beherbergte zu Glanzzeiten ueber 7000 Moenche; die Hochschule Sera gilt als Zentrum tantrischer Mystik. Vieles wurde zerstoert, manches restauriert. Seinen Zauber hat der Ort nicht verloren.

29. Tag: Flug nach Kathmandu, 1300m. Sie verlassen Tibet, um die eindrucksvolle Reise in Nepal zu beenden. Ausklang und gemeinsames Abschiedsessen im hotel.

30. Tag: Ein Ausflug nach Bhaktapur bietet sich an: Koenigsstadt, Kulisse fuer Bertoluccis Film “Little Buddha”, Weltkulturerbe der UNESCO. Uebernachtung im Hotel, kathmandu.

31. Tag: Transfer ins Flughafen, Rueckflug und Ankunft in Frankfurt.

 
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